Spionage software strafe

Stalkerware: Spionage durch den Partner - COMPUTER BILD

Jeder kann mit dem Programm zum Spion werden. Wenn der Überwacher es will, kann das Handy auch zur Wanze werden: Auf Knopfdruck wird das Mikrofon eingeschaltet, das dann alle Geräusche aus der näheren Umgebung aufzeichnet. Ursprünglich kam der Verdacht von seinen Freunden, berichtet der knapp jährige Alex vom Beginn seiner Eifersucht. Seine Frau sei einige Jahre jünger als er, aber dass sie ihn betrügen könnte, habe er zunächst nicht glauben wollen.

Die beiden haben zwei Töchter, die Ältere ist schon aus dem Haus.

Handyspionage App mSpy Testbericht und Installationsanleitung

All das, was er durch FlexiSpy erfuhr, sei nicht immer einfach zu ertragen, sagt Alex. Ich habe die Scheidung eingereicht", sagt er trocken. Knapp drei Monate spioniert er seine Frau aus, verbringt teilweise ganze Tage damit, das aufgezeichnete Material zu sichten.

Stalkerware: Handy-Spionage durch den Partner – so stoppen Sie die!

Und er fühlt sich im Recht. Übermorgen ist meine Scheidung. Alex ist nur einer von mehr als tausend Deutschen, die einen Account bei der App FlexiSpy haben, das geht aus Kundendaten hervor, die Motherboard vorliegen. Die Mehrzahl sind Männer, doch es sind auch Frauen darunter, allerdings höchstens 20 Prozent. Dass es illegal ist, was er da tut, mache ihm keine Sorgen, erzählt Alex.

Doch wer die Software ohne die Zustimmung der zu überwachenden Person nutzt, macht sich strafbar. Nach deutschem Recht drohen bis zu drei Jahre Gefängnis. FlexiSpy schreibt im Kleingedruckten, dass die App nur mit der expliziten Zustimmung eines Nutzers auf dessen Handy installiert werden darf. Tatsächlich zeigen Gespräche mit Kunden, die wir in den vergangenen Wochen führten, dass dies längst nicht immer der Fall ist. Vor dem Scheidungsstreit engagierte er einen Privatdetektiv, der noch einmal die Belege für seinen Verdacht besorgte.

Der hatte leichtes Spiel. Bild: Screenshot FlexiSpy. Nach zwei Jahren Ehe ist sie vor zwei Wochen von zu Hause geflüchtet, hat sich krankschreiben lassen und hofft jetzt in einem Frauenhaus auf etwas Ruhe. Ihr Mann sei schon immer sehr eifersüchtig gewesen, erzählt die Beraterin. Es gelang ihr nicht. Er wollte alles überprüfen: Zu welcher Uhrzeit ich mit wem das Büro verlassen habe, wie lange ich exakt im Baumarkt verbracht habe — bis mir irgendwann auffiel, dass er vieles gar nicht wissen konnte", erzählt sie.

Spionage-Software von der Polizei auf meinem Handy?

Es war die Spyware mSpy, die sich als Systemanwendung tarnte. Mir wurde schlecht, dann hab ich das Handy auf Werkseinstellungen zurückgesetzt. So findest du heraus, ob jemand Spionage-Software auf deinem Gerät installiert hat. Statt ihren Mann zur Rede zu stellen, beobachtete sich das Paar nun gegenseitig argwöhnisch.


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Er kam nicht damit klar, nicht mehr kontrollieren zu können, was ich tue, mit wem ich rede und wo ich bin. Sie will die Scheidung und überlegt, ihren Überwacher anzuzeigen. Bei den Nutzern der App herrscht kaum ein Unrechtsbewusstsein.

Für den heikelsten Teil der Spionage — die heimliche Installation auf dem Gerät der Opfer — hat der Jährige eine ganz praktische Lösung gefunden. Er schenkte seiner Freundin ein nagelneues Galaxy S7. Irgendwann wurde seine Freundin misstrauisch, als sie komische Datenübertragungs-Popups auf ihrem Smartphone sah.

Timur log sie an: "Ich habe dann irgendwelchen Unfug von Hackern erzählt. Und das macht uns angreifbar, denn es gibt inzwischen Spionage-Programme, mit denen Ihr Partner oder Ihr Chef Sie ausspionieren und überwachen könnte. Dem privaten Lauschangriff können Sie aber auf die Schliche kommen. Sie macht ein Foto - er kann es sich direkt anschauen.

Sie schreibt eine SMS - er liest sie, obwohl sie gar nicht für ihn bestimmt war. Sie telefoniert - er zeichnet jedes Wort auf. Wann immer, wo immer er will.

China: Grenzbeamte installieren Spionage-Software auf Handys von Touristen

Chihab Hatzgui aus Leipzig hat mit seiner Partnerin getestet, welche Informationen eine Spionage-App wirklich liefert. Das Ergebnis ist erschreckend: Hatzgui erreicht durch das Programm 'mSpy' eine Komplettüberwachung, von der die Stasi wohl nicht einmal zu träumen gewagte hätte - jetzt erhältlich für jedermann. Die App muss nur in einem unbemerkten Augenblick bei jemandem auf dem Smartphone installiert werden, schon kann der Spion jede Info auslesen, jede Datei kopieren - und das Handy sogar als Abhörgerät fernsteuern, wie ein Anbieter in seiner Werbung ungeniert verspricht: "Sie können private Gepräche hinter verschlossenen Türen belauschen.

Auch auf seiner Website ist der Anbieter dreist genug, mit der kompletten Überwachung von Ahnungslosen zu werben - wie zum Beispiel von Angestellten. Doch ganz versteckt im Impressum steht dann: Es verletze Gesetze, wenn man die App ohne Zustimmung installiert, der Einsatz der Software für illegale Zwecke werde ausdrücklich nicht gebilligt.